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Sonntag, 15. Februar 2009

UND GOTT SCHUF SIE ZU SEINEM BILDE ALS MANN UND FRAU......kein WORT über gleichgeschlechtlichen SEX!

GOTT IST DIE VOLLKOMMENE LIEBE UND WIR ALS MANN UND FRAU SEIN BILD

Auf Mails werde ich nicht antworten, wenn Ihr Euch äußern wollt, dann tut es unter Kommentare.


Hiermit distanziere ich mich als Jesus-Freak vom folgenden Artikel, siehe unten.
Ich bin entsetzt über diese unreifen Aussagen, wie über diese verdrehten Bibelverse und ihre Auslegung.
Ich finde es gut und gerecht, daß wir uns mit diesem Thema befassen, aber das Wort Gottes werde ich nicht verdrehen, damit sich andere wohler fühlen.

Ich frage mich, ob der Schreiber Teil der JESUS-FREAKS-BEWEGUNG ist, den das bezweifle ich.
(Mein Fehler, laut google, sitzt der Typ im JESUS-FREAK e.V. in der Redaktion)
Die andere Frage ist, wer den Artikel eingestellt hat.
Zum anderen glaube ich, daß wir nicht mal in unseren jüngsten Anfangen solche Aussagen gebracht haben und die wenigsten diesen Artikel gutheißen werden, die in gelesen haben.

Ich bin jetzt seit 14 Jahren bei den Jesus-Freaks, damals gab es gerade mal 12-15 Gruppen in Deutschland.
Ich entsinne mich noch gut als mich Andi Heinrich zur Seite genommen hat um mit mir über das Thema SEX VOR DER EHE zu reden.
Und da fiel nicht ein Wort, daß das in Ordnung wäre, geschweige den gleichgeschlechtlicher SEX!

Auf unserem Banner stand

NO COMPROMISE
BE RADICAL
FOR JESUS-CHRIST
THE LIVING ONE!

Ich stehe immer noch hier, mit genau diesem Vers im Herzen und mache folgende Aussage

Wir sollen den Sünder lieben und die Sünde hassen!
Genau wie Jesus es vorgelebt hat!

Und ja in der Bibel steht, daß es Gott ein Gräuel ist, es ist Sünde, am Ziel vorbei, daran hat sich auch heute nichts geändert. ER ist immer noch der selbe, gestern, heute und in Ewigeit. Und man sollte sich hüten das Wort Gottes zu verändern oder zu verdrehen, den auch das hat seinen Preis.


Schlimm genug das unserer Politiker und unsere Gesetzte verseucht sind von diesem Denken Toleranz und Treue wären das wichtigste.

Es ist nicht alles erlaubt nur weil man EINEM Partner treu ist.

Für mich als praktisch veranlagter Christ ist die Sache ganz einfach, hätte Gott gewollt, daß Mann&Mann und Frau&Frau beieinander liegen, dann könnten sie auch Kinder zeugen.

Für mich ist die Sache ganz einfach und zwar folgender Vers,
1. Mose 1, 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
Ich lese hier nichts davon, was uns der Schreiber in seinem Artikel verticken will.
MANN&FRAU= GOTTES BILD
Erst Mann und Frau zusammen ergeben das GANZE, SEIN BILD. Genauso, wie die EHE zwischen Mann und Frau das Bild auf Jesus ist.


Als jemand der regelmäßig in der Bibel liest bin ich entsetzt, wie man Verse so aus dem Zusammenhang reißen kann um seine Meinung zu untermauern.

So oder so, eines sollte gesagt sein, daß mir bei den Jesus-Freaks begegnet ist, der diesen Artikel gut findet, oder gar richtig!

Es ist gut, daß wir uns zu dieser Thematik Gedanken machen!
Aber dennoch ist nicht alles erlaubt, was gefällt und Toleranz fordern würde.

Pressefreiheit ist ja was schönes, aber in diesem besonderen Fall halte ich unser Verhalten fast schon für unverantwortlich, da wir den Kranken Boten an Nicht-Christen, Frischbekehrten und jungen Menschen ( die da vielleicht noch keine eigene Meinung haben) verteilen und in Kneipen auslegen.

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ARTIKEL AUS DEM KRANKEN BOTEN AUSGABE FEBRUAR 2009

Im Zweifel für die Liebe
Warum Christen beim Thema
Homosexualität umkehren müssen

Ted Haggard war ein Vorzeige-Christ. Erfolgreicher evangelikaler Pastor einer Megachurch in den USA und einfl ussreicher Präsident der NAE, der Evangelischen
Allianz in Amerika. In dieser Funktion verurteilte er öff entlich praktizierte Homosexualität. Doch 2006 musste er nach öff entlichen Anschuldigungen zugeben,
„sexuelle Unsittlichkeit“ begangen und Drogen von einem Callboy gekauft zu haben.
/ Die anderen /
Für viele Nichtchristen war das unfreiwillige Outing ein Beweis für die Bigotterie der bibeltreuen Christen. Haggard trat von allen Ämtern zurück.
Obwohl er eine „Therapie“ gemacht hat und nun überzeugt ist, heterosexuell zu sein, hat die evangelikale Szene, die einst zu ihm aufsah, ihn fallen lassen und ausgeschlossen. Die Dokumentarfi lmerin Alexandra Pelosi hat ihn zwei Jahre später aufgesucht (der Film wurde Ende Januar auf dem TV-Sender HBO ausgestrahlt) und ihn begleitet, wie er mit seinerFamilie als Versicherungsvertreter, mit eher mäßigem Erfolg, durchs Land tingelt. „Zum jetzigen Zeitpunkt meines Lebens würde ich mich als Loser bezeichnen“, sagt er in die Kamera. Niemand aus der christlichen Szene scheint sich um ihn zu kümmern.

Die Medien-Debatte um das Christival im vergangenen Jahr erweckte den Eindruck, als ginge es bei dem Jugendkongress
ausschließlich um die Frage, ob Homosexualität Sünde ist oder nicht.
Und über dieser Frage droht traurigerweise gerade die Spaltung der Anglikanischen
Kirche.
Wenn wir auf die Früchte der evangelikalen Lehre zu Homosexualität schauen, sehen wir eine Geschichte von Verletzungen, Ausgrenzungen, Rechthaberei und Hass.
Die Betroff enen sitzen zwischen den Stühlen.
/ Und wir? /
Auch bei den Jesus Freaks gehen die Auffassungen weit auseinander – ein jeder tut, was ihm recht dünkt (vgl. Richter 21,25).
Jesus Freaks sind einmal angetreten, Kirche für die Ausgestoßenen zu sein. Dann sollten wir gerade auch für Nicht-Heteros da sein. Und natürlich würden Lesben und Schwule, die neu in eine Freakgruppe kommen, erst mal willkommen geheißen. Aber was lehren wir in der Bewegung zu Homosexualität?
Manche akzeptieren homosexuelle Christen, die in einer schwulen oder lesbischen Partnerschaft leben, zwar in ihrer Gemeinde, aber verwehren ihnen Leitungspositionen.
Sicher, da gibt es noch diese Hammerbibelstellen. Nicht, weil sie hammerhart für Klarheit sorgen, sondern weil sie von vielen Christen manchmal schulterzuckend freundlich,
meist aber eiskalt den Leuten vor den Kopf gehauen werden, wenn es um Homosexualität geht.
Wie würdest du dich fühlen, wenn dir jemand sagt, dass alles was du fühlst, dass deine
Identität zutiefst sündig und abnorm, dass du dem Herrn ein Gräuel bist?
Was, wenn du gleichzeitig aber so leben möchtest, wie Gott es will und die Bibel dir wichtig ist? Du sitzt zwischen den Stühlen. Aus erster
Hand beschrieben wird das indem Buch „Streitfall Liebe“.
/ Und die Bibel? /
Wenn wir sagen, wir halten uns nur an das, was in der Bibel steht, dann halten wir uns in Wirklichkeit daran, wie wir die Bibel verstehen und auslegen. Wir lesen Bibelstellen
wie „ein Mann soll nicht beim Manne liegen, wie ein Mann bei einer Frau liegt“ (3. Mose18,22) und bringen sie mit unseren heutigen Vorstellungen von Homosexualität in Verbindung.
Oder die Bibelstelle, in der Paulus Knabenschänder in seinem Sündenkatalog (1.Kor 6,9) aufzählt – na klar, hier geht’s doch gegen Homo-
Sex. Oder etwa doch nicht?
Ich glaube, hinter diesen Stellen steht ein göttliches Prinzip, dass für alle Menschen gilt: Sex, abgetrennt von einer
verantwortungsvollen Liebesbeziehung, tut uns auf lange
Sicht nicht gut und entspricht nicht dem Willen Gottes für ein gelingendes Leben. Wir sollen unser Intimstes, unsere
Nacktheit und Würde nicht mit jemandem teilen, nur weil es geil ist. Damit wirst du nur ausgenutzt und nutzt
den anderen aus. One-Night-Stand, Seitensprung, Massenorgien und Prostitution sind ebenso Perversionen von Gottes Liebesprinzip wie die
sexuelle Ausnutzung jüngerer Männer durch wohlhabende ältere Griechen, wie sie Paulus in 1. Korinther 6,9 geißelt.
Wir wissen heute nicht genau, was im Lager der Israeliten abging, dass Gott mit so harten Worten eingreifen musste. Der ganze Abschnitt richtet sich
„gegen geschlechtliche Verirrungen“, wie sie die Ureinwohner Kanaans praktiziert hatten, darunter alle Formen von Inzest, aber auch Sex mit Tieren.
Interessant ist, dass kurz vor dem Mann-und-Mann-Verbot ein Verbot kommt, Kinder als Menschenopfer für einen Götzen zu opfern. Das deutet
auf heidnische Rituale hin, von denen sich die Israeliten bewusst abgrenzen sollten. Wenn hier alle Formen von sexueller Perversion aufgezählt werden, dann ist hier sicher nicht das treue schwule Pärchen gemeint, dass seine Liebe und Zuneigung auch körperlich zeigt, sondern Sex allein zur Befriedigung und zu kultischen Zwecken.
Das Argument, dass Gott den Menschen nun mal als Mann und Frau mit den entsprechenden Geschlechtsorganen geschaff en hat und deshalb andere Beziehungen als die heterosexuelle Ehe wider die Schöpfung seien, überzeugt mich nicht, zumal es streng genommen nur mittelbar aus der Bibel abgeleitet ist. Auf dieser Ebene könnte man einwenden:
Gottes Schöpfung ist bunt und vielfältig, Sex ist nicht allein zur Fortpflanzung da und selbst bei Heterosexuellen ist jeder Mensch ein kleines bisschen
anders gepolt. Vielleicht meinte Jesus ja das, als er sagte, dass einige Menschen von Geburt an zur (heterosexuellen) Ehe unfähig seien (Mt 19,12).
Wenn zwei Männer oder zwei Frauen miteinander verbindlich zusammen leben, ihre Liebe vor aller Welt öff entlich machen, sich
mittels eingetragener Partnerschaft auch wirtschaftlich gegenseitig absichern, und wenn sie dann miteinander ins Bett gehen – folgen sie nicht dem
Schöpfermodell für Liebe?
So betrachtet sollten wir uns freuen, wenn homosexuelle Paare ihre Partnerschaft in der Gemeinde segnen lassen wollen. Sie entscheiden sich damit für
das göttliche Prinzip: Sex und verantwortliche Liebe gehören zusammen. Vielleicht irre ich bei der Auslegung der einen oder anderen Stelle. Aber es
ist an der Zeit, gemeinsam um eine ausgeglichenere Sichtweise zum Thema Homosexualität in der Kirche zu ringen.
Das sind wir heterosexuellen den homosexuellen Christen schuldig. Das sind wir auch den vielen Menschen schuldig,
die vielleicht Gott kennen lernen könnten, wenn wir Christen die Mauern einreißen.

Frank Hartkopf
Hinck, Valeria: „Streitfall Liebe“
online lesbar unter:
www.zwischenraum.net

Montag, 2. Februar 2009

Blog schreiben.......mal schauen....

Es ist nicht so, daß mir keine themen einfallen würden und es nichts interessantes geben würde.
Aber ich weiß auch nicht, ob überhaupt Interesse besteht.....es kommt ja selten ein Kommentar zurück.